Wissenwertes

Luftballons

Latex-Luftballons werden in einem speziellen Verfahren aus dem Milchsaft der Kautschukbäume (Natur-Latex) hergestellt.

Herstellung

Hergestellt werden die Luftballons, indem man eine Form aus Plastik oder Keramik in vulkanisierten Naturlatex taucht. Der Film auf der Form wird getrocknet und dann von der Form abgezogen. Nach Herstellung werden die Ballons gepudert, um ein Aneinanderkleben zu vermeiden.

Lagerung

Ballons sind kühl und trocken zu lagern (5-18˚ C) und sollten vor Hitze und direkter Sonnenbestrahlung geschützt werden.

Warnhinweise

Kinder unter acht Jahren können an nicht aufgeblasenen oder geplatzten Ballons ersticken. Die Aufsicht durch Erwachsene ist erforderlich. Nicht aufgeblasene Ballons sind von Kindern fern zu halten.

Helium

Helium ist ein farbloses, geruchloses und ungiftiges Edelgas. Es ist weder explosiv noch brennbar und kann deshalb problemlos in geschlossenen Räumen verwendet werden. Das Edelgas stammt weltweit aus Großanlagen in nur fünf Ländern (USA, Russland, Polen, Katar und Algerien), in denen Helium aus Erdgas gewonnen wird.

Schwebezeit

Helium ist leichter als Luft, entweicht aber schnell aus der Membran der Latexballons. „Standardballons“ mit der Grösse 28cm Ø schweben unbehandelt ca. 8 – 6 Stunden. Daher ist es empfehlenswert, Ballons so zeitnah wie möglich vor der Aktion zu füllen. Folienballons dagegen fliegen deutlich länger, je nach Größe bis zu zwei Wochen.

Ultra Hi-Float

Hi-Float ist eine Lösung, die in den ungefüllten Ballon einmassiert wird. Dort trocknet sie und bildet eine Schicht an der Innenwand des Ballons, welche das Austreten von Helium vermindert. Hi-Float lässt Latexballons bis zu 25 Mal länger schweben. Es ist nicht entflammbar, ungiftig und biologisch abbaubar.

Sonne

Heliumgefüllte Ballons dehnen sich bei Wärmeeinwirkung aus und ziehen sich bei Kälte zusammen. Ab 30 Grad ist damit zu rechnen, dass herkömmliche Ballons kurz nach dem Befüllen platzen.

Massenstart

Studieren Sie den Wetterbericht – Wind und Regen sind Ihr Feind! Bereits vor dem Aufbau sollte auf mögliche Hindernisse (Bäume, Stromleitungen, etc.) beim Abflug geachtet werden. Gegebenenfalls muss eine Genehmigung bei der zuständigen Behörde eingeholt werden.